Kursdetails

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Sie wollen von zu Hause aus oder unterwegs lernen und sich weiterbilden, wann Sie möchten? Dann sind unsere Online-Kurse genau das Richtige!

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Auch möchten wir in diesem Zusammenhang auf Prowise case study verweisen: "Eindrücke eines hybriden Kursformats"!

 

 

 

Kursdetails

Überflüssiger Überfluss – Wie geht nachhaltige Ernährung?

Kursnr. 22H10224N
Termin/-e Mi., 30.11.2022, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Status Keine Online-Anmeldung möglich Falls keine Internet-Anmeldung mehr möglich ist: Anmeldungen bitte nur noch telefonisch oder per Mail an den Fachbereich, Frau Kolandt, Tel. 07151 95880-75, Mail annette.kolandt@vhs-unteres-remstal.de
Kursort vhs-intern; online
Kursleiter Roman Herre
Gebühr gebührenfrei
Teilnehmer 0 - 20
Kooperationspartner Deutscher Volkshochschul-Verband
Bäckermeister Roland Schüren (Bäckermeister Roland Schüren)

Kursbeschreibung

Ein Drittel unserer deutschen Wocheneinkäufe wird im Müll entsorgt. Knapp die Hälfte davon könnte noch gegessen werden. Laut einer WWF-Studie von 2015 werden in Deutschland 2,6 Millionen Hektar Land umsonst bewirtschaftet. Das führt zu 58 Millionen Tonnen überflüssiger Treibhausgase. Der globale Lebensmittelsektor verbraucht 30 Prozent aller genutzten Energie. Übrigens: In anderen Teilen der Erde hungern immer noch 811 Millionen Menschen.

Auf der anderen Seite steht eine Vielzahl an Initiativen und Akteuren, die vorleben, wie wir unsere Nahrung nachhaltig organisieren können. Wie das geht und wie wir mit unserem Einkauf das Klima und das Leben zu Wasser und zu Lande schützen können, diskutieren wir gemeinsam.

Roland M. Schüren ist Bäckermeister und leitet einen traditionsreichen Familienbetrieb. Sein Ehrgeiz strebt nach dem geringstmöglichen ökologischen Fußabdruck. Sein Unternehmen verbraucht selbst erzeugten Solarstrom und wurde dafür mit verschiedenen Preisen ausgestattet. Außerdem verbackt Schüren in seiner Backstube ausschließlich ökologisch und nachhaltig produziertes Getreide und andere Rohstoffe - ohne industrielle Fertigmischungen und Backbeschleuniger. Ist das in unserem gegenwärtigen Wirtschaftssystem nur versponnener Idealismus oder echte Zukunftsmusik? Und kann Bio die Welt ernähren?

Roman Herre ist Agrarreferent bei der Menschenrechtsorganisation FIAN. Die Organisation setzt sich für das Menschenrecht auf Nahrung ein. Herres These lautet: Hunger ist in erster Linie Ursache von Diskriminierung der Hungernden: Kleinbäuerinnen, Landlose, städtische Arme oder Indigene. Denn schon jetzt habe jeder Mensch auf der Welt rein rechnerisch 30 Prozent mehr zu Essen als noch vor 50 Jahren. Die Politik müsse den multiplen Diskriminierungen dieser Gruppen entgegenwirken, deren Bedürfnisse und Foderungen stärker berücksichtigen und sie aktiv in Strategien zur Hungerbekämpfung einbinden. Das Motto sollte lauten: Von Objekten der Hungerzählung zu aktiven Subjekten der Hungerbekämpfung.

Stadt.Land.Welt. - Web. Eine digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030


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