Kultur I Gestalten
Kunst, Kultur und Kreativität sind unverzichtbare Bestandteile einer umfassenden, ganzheitlichen Bildung. Mit unseren Angeboten im Bereich der Kulturellen Bildung, Musik und Kreativität vermitteln wir als vhs kommunikative und soziale Fertigkeiten, die für gesellschaftliche Teilhabe und Integration notwendig sind. Kulturelle Bildung vermittelt Future Skills. Sie hat an deutschen Volkshochschulen einen erheblichen Stellenwert. Interessante Facts dazu finden Sie hier.
Dichten und Saufen zwischen Bohnen im Rotlicht. Unterwegs im urigsten Viertel Stuttgarts
| Kursnr. | 25H20572 |
| Termin/-e | Sa., 24.01.2026, 15:00 - 18:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Status | Anmeldung möglich |
| Kursort | Treffpunkt: Stuttgart; Ecke Kanalstraße/Esslinger Straße; Weinstub |
| Kursleiter | Bernd Möbs |
| Gebühr | 19,50 € (Einkehrwunsch angeben, Verzehr nicht enthalten. Zzgl. individueller Fahrtkosten.) |
| Teilnehmer | 1 - 10 |
| Kooperationspartner | In Kooperation mit der vhs Schorndorf |
Kursbeschreibung
Das Bohnenviertel, jahrhundertelang ein armes Weingärtner- und Handwerkerviertel, hat trotz Kriegszerstörung und Abriss seinen ganz eigenen Charakter bewahrt. Es gibt dort verwinkelte Gassen, ruhige Innenhöfe unweit der Bundesstraßen, kleine Geschäfte und Gaststätten und Weinstuben. Wir beginnen am Charlottenplatz: Dort flüchtete Schiller durchs Esslinger Tor, später schrieb hier Wilhelm Hauff aus Langeweile berühmte Märchen. In der Leonhardskirche, die von den Teilnehmenden besichtigt wird, liegt der berühmte Humanist Johannes Reuchlin begraben, in der Nähe sitzt auch Privatdetektiv Georg Dengler, die Romanfigur des Krimiautors Wolfgang Schorlau, am liebsten in seinem Stammlokal und trinkt Grauburgunder. Nicht weit entfernt, im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße, planten die 68er die Revolution und aufmüpfige Schriftsteller verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel, führt die Exkursion ebenfalls; dieses wird sich in den nächsten Jahren vom Schmuddelviertel zum schicken Ausgehviertel entwickeln, ob mit oder ohne Rotlichtmilieu. Angedacht ist ein Besuch in einem Anlaufzentrum für die Straßenmädchen, wo man von Mitarbeitenden aufschlussreiche Informationen zum Thema Armutsprostitution bekommt. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit zur Einkehr in die Gaststätte "Tauberquelle" zu schwäbischer Küche (bitte bei Anmeldung angeben).
