Besondere Angebote

Hier finden Sie gebündelt, was die vhs Ihnen jenseits des klassischen Kursangebotes bietet: Kooperationsangebote wie die Easy Uni (mit der Diakonie Stetten) aber auch saisonale oder themenspezifische Kurse von Sommerangeboten über Prüfungsvorbereitung bis zu Frauen-/Männerkursen oder Exkursionen. 

vhs Unteres Remstal, Regionalstelle "Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg"

Allgemeinbildung ist in einer sich ständig weiter entwickelnden Gesellschaft wichtiger denn je. Davon ist die Verbraucherbildung ein wichtiger Bestandteil. Sie vermittelt vielfältige Alltagskompetenzen und selbstbestimmtes Verbraucherhandeln.

Mit der Vermittlung von Finanz-, Medien- und Konsumkompetenz stärkt sie die Verbraucher in der Beziehung zu Unternehmen, ermöglicht einen selbstbestimmten Lebensstil und verbessert so die gesellschaftliche Teilhabe.

Die vhs Unteres Remstal kooperiert bei diesem Projekt mit allen Volkshochschulen im Rems-Murr-Kreis:

vhs Backnang
vhs Murrhardt
vhs Schorndorf
vhs Winnenden


Das Projekt Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg wird vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert und von der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg durchgeführt.

Die Veranstaltungen sind für die Teilnehmenden kostenlos, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. 

Kursdetails

Kunstgeschichte am Nachmittag: "Die Goldenen Zwanziger?!" - In Bildern der Klassischen Moderne

Kursnr. 22H20414
Termin/-e Mi., 11.01.2023, 15:00 - 17:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Status Anmeldung möglich
Kursort Fellbach; vhs Eisenbahnstraße; Seminarraum 01
Kursleiter Ulla Katharina Groha
Gebühr 12,00 €
Teilnehmer 12 - 22
Kooperationspartner
Grammophon (Grammophon)

Kursbeschreibung

Begleitvortrag zur Ausstellung in der Staatsgalerie "Glitzer und Gift der 20er Jahre - George Grosz in Berlin"

Die 1920er Jahre in Deutschland werden gerne als die "Goldenen 20er" bezeichnet. Angesichts von Nachkriegsleid und verheerender Inflation mutet diese Betitelung fast zynisch an. Denn vor allem in der ersten Hälfte der 20er Jahre prägten Hungersnot, Arbeitslosigkeit und Bettelei das Straßenbild der Großstädte.

"Golden" waren allenfalls die Mitte der Zwanzigerjahre für einen relativ kleinen Personenkreis in  der Weimarer Republik, in der sich eine schillernde Kunst- und Kulturszene entwickelte. Denn während das Gros der Bevölkerung unter Armut litt, gab es sie: die rauschhaften Vergnügungen, die tanzwütigen Etablissements, die modehungrigen Kulturpaläste. Auch die Kunst dieser Epoche präsentierte sich glanzvoll und experimentierfreudig. So prägen gerade auch die Werke von Künstlerinnen wie Tamara Lempicka, Jeanne Mammen oder Lotte Laserstein noch heute unsere Vorstellung von dieser Zeit. Doch in den Bildern - auch jenen von Beckmann, Dix, Grosz, Schad u.a. - wird der Glamour entlarvt und die hohnlachende Fratze Mensch blickt uns entgegen. Dieses Spannungsfeld reicht von der Sozialkritik bis zur puren Lust am Vergnügen.



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